Zupfinstrumentenmacher/-in

Instrumenten Klang verleihen

Was wären laue Sommernächte, Lagerfeuer, Campingplätze und Festivals ohne Gitarren. Zupfinstrumentenmacher/-innen sorgen dafür, dass wir niemals ohne diese schönen Klänge auskommen müssen. Die fleißigen Handwerker/-innen zimmern nicht nur die begehrten „Klampfen“, sondern so gut wie alle Instrumente die mit Saiten bezogen sind und mit den Fingern gespielt werden: Mandolinen, Harfen, Lauten, Ukulelen - in den Händen von Zupfinstrumentenmacher/-innen wird aus Holz und ein paar Seiten ein Klangkörper.

Jedem Instrument liegt ein Plan zugrunde den die Tüftler/-innen selbst erstellen. Entwürfe, Konstruktionszeichnung und Schablonen werden angefertigt. In präziser Kleinarbeit werden die notwendigen Materialien vorbereitet und zugeschnitten. Wenn alles gehobelt und sauber geschliffen bereitliegt, werden die fertigen Teile verleimt. Anschließend heißt es nachschleifen, lackieren und polieren.
Handwerkliches Geschick und Genauigkeit reichen beim Bau von Zupfinstrumenten nicht aus. Damit ein schöner voller Klang entsteht, ist Grundwissen in Physik nötig, aber vor allem ein ausgezeichnetes Gehör. Nachdem die Saiten aufgezogen werden, ist es wichtig das Instrument richtig einzustellen und zu überprüfen. Falls nötig werden Feinjustierungen vorgenommen.

Ihr Geld verdienen Zupfinstrumentenmacher/-innen in kleinen bis mittelgroßen Firmen die sich mit dem Bau von Musikinstrumenten beschäftigen. Einige sind selbstständig tätig und fertigen für ihre Kunden/-innen maßgeschneiderte Stücke. Das erfordert ein gutes Gespür für den Geschmack der Musiker/-innen und Spaß am Kontakt mit Menschen. Zu guter Letzt kümmern sie sich auch um anfallende Reparaturarbeiten.
Du zupfst selbst gerne Saiten, dir Handarbeit macht Spaß und du verfügst über ein Fledermausgehör? Dann kannst du in ein paar Jahren vielleicht selbst Holz und Saiten Töne entlocken.  


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Informationen zu Zupfinstrumentenmacher/-in bei der Berufsberatung